Crowdfunding

Crowdfunding

Einleitung

In diesem Blogartikel geht es darum, ganz einfach und möglichst veranschaulicht die Grundlagen und einen möglichen Prozess von der Verwirklichung einer Idee durch das “Crowdfunding” umzusetzen und zu realisieren. 🙂

Crowdfunding ermöglicht im Vergleich zu herkömmlichen Finanzierungmodellen, dass jedermann, sich direkt von möglichen Geldgebern finanzielle Mittel beschaffen kann. Dies geschieht häufig über soziale Medien oder das Internet.

Ziel von dem gesammelten Geld ist die Förderung wohltätiger Zwecke oder die Finanzierung von geschäftlichen Projekten. Zu Zeiten, als es noch keine sozialen Medien gab, wurden diese Sammelaktionen von Wohlfahrtsorganisationen oder den Banken durchgeführt, durch zum Beispiel von Spendenaufrufen oder finanzielle Mitteln von Förderern.

Crowdfunding zu deutsch auch “Schwarmfinanzierung” ist so weiterentwickelt worden, dass es heutzutage nun online umgesetzt wird.

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Die Idee
Die Entwicklung und Finanzierung eines modernen Rennrads durch Crowdfunding ist die Idee.
Ein Video erstellen.

Mit Hilfe eines Video kann das zu finanzierende Projekt (Rennrad) und die dahinterstehenden Macher vorgestellt werden. Ziel ist es, möglichst viele Unterstützer anzusprechen. Wichtig ist auch, dass ein finanzielles Ziel und die Laufzeit definiert wird.

Idee für ein Video, um möglichst viele Unterstützer zu erreichen.
Wahl der Plattform

Viele Crowdfunding-Plattformen haben sich soweit optimiert, dass sie bereits Mustervorlagen, Bescheinigungen und automatische Erinnerungsschreiben anbieten. Je nachdem was man umsetzen möchte, hat man die Wahlen zwischen den Crowdfunding-Plattformen. Einige fokussieren sich auf soziale Zwecke, andere auf Investitionsprojekte.

Auswahl der geeigneten Plattform für das Projekt.
Screening-Prozess

Bevor eine Kampagne auf den Weg gebracht werden kann, überprüfen Crowdfunding-Plattformen die Bewerber und dessen Idee bzw. das Projekt. Dabei differenzieren sich die Plattformen in der Tiefe der Kriterien bzw. in ihren Anforderungen.

Bewerbungsverfahren auf einer Crowdfunding-Plattform
Online gehen.

Mit der Anwendung verschiedener Techniken im Marketingbereich lassen sich die entsprechenden Gruppen gezielt ansprechen. Dabei ist wichtig, dass man die Geldgeber bei erfolgreicher Beteiligung respektive die Unterstützung des Projekts in Form von finanziellen Mitteln, etwas zurück gibt. Das erhöht dann ebenso die Bereitschaft der Investoren am Projekt.

Marketingphase, hier heißt es rein hauen!
Informationen liefern.

Am Anfang einer neuen Kampagne gibt es logischerweise die meisten Unterstützer und somit Beteiligungen am Projekt. Dennoch ist es äußert wichtig, dass auch nachhaltig durch zum Beispiel Erinnerungen, Updates oder einen Newsletter, die Kampagne aufrecht erhalten wird.

Projekt/ Kampagne soll dauerhaft neue Investoren finden.
Nachbereitung

Unter den vorher definierten bzw. festgelegten Rahmenbedingungen, gehen am Ende jeder Kampagne die Gelder an den Projektinitiator oder werden rückerstattet. Die Geldgeber können aber auch hier schon auf das nächste Projekt eingestimmt werden.

Geldgeber auf neue Projekte aufmerksam machen.
Das Ergebnis
Umgesetztes Projekt in diesem Fall das Rennrad
Mit viel Fleiß, harter Arbeit und dem Geld der Investoren/ Geldgeber konnte die Idee von dem hochmodernen Rennrad realisiert werden.

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Vorteile vom Crowdfunding

Im Unterschied zur herkömmlichen Geldbeschaffung wird bei Crowdfunding der “Mittelsmann” überflüssig, wodurch ein größerer Teil des eingesammelten Geldes dem Aktionszweck zugeführt werden kann. Es ermöglicht zudem jedermann, sich über das Internet um Geld zu bemühen, auch kann ein größeres Publikum angesprochen werden.

Nachteile vom Crowdfunding

Bei den meisten Projekten handelt es sich um risikoreiche Vorhaben, was aus der Sicht eines Investors berücksichtigt werden muss, daher kann auch hier ein Totalverlust des Investments die Folge sein. Auch hier gilt es sein Investment auf mehrere Projekte zu verteilen bzw. zu streuen, denn dadurch wird das Risiko minimiert. (Diversifikation)

Gebühren

Die Provisionen von Crowdfunding-Plattformen sind unterschiedlich, betragen aber in der Regel 5%, hinzu kommen noch Transaktionsgebühren.

Einige Plattformen bieten ein “Alles-Oder Nichts-Modell” an, das heißt der Projektgründer eine Laufzeit und einen Zielbetrag fest.
Diese definierte Zielsumme sollte das Vorhaben (Projekt) finanziell ermöglichen. Wird diese Zielsumme durch die Investoren/ Geldgeber nicht erreicht, sprich Geld fehlt, dann kann das Projekt auch nicht gestartet und realisiert werden. Ein Projekt muss daher mindestens 100% des Finanzierungsbetrags erreichen; mehr geht natürlich immer, weniger allerdings nicht. Somit kommt es erst gar nicht zum Start, wenn dass Zielbudget nicht vollständig durch Investoren finanziert wird. Die Unterstützer erhalten daraufhin ihre Geldbeträge zurück.

Vielen Dank, dass du den Blogartikel “Crowdfunding” bis zum Ende gelesen hast. 🙂

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Außerdem würden wir uns freuen, wenn du mal in unseren gemeinsamen Podcast “Finanzen.Parkett” reinhörst. 🙂



Bis zum nächsten Mal!

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