Kryptowährung versus Konventionelles Geld

Kryptowährung versus Konventionelles Geld

Einleitung

In diesem Blogartikel geht es darum, ganz einfach und veranschaulicht den Unterschied “Kryptowährung versus Konventionelles Geld” darzustellen. 🙂

Unter einer Kryptowährung versteht man verschlüsseltes digitales Geld, welches durch ein Computernetzwerk erzeugt wird. Dieses Netzwerk reguliert und sichert die digitale Währung ab. Der Bitcoin (kurz: BTC) war die allererste Kryptowährung, seit dem sind viele weitere dazugekommen bzw. entstanden. Meiner Recherche nach stehen mittlerweile mehr als 3.000 Kryptowährungen gegenwärtig zur Verfügung.

Wie funktioniert das?

Kryptowährungen zeichnen sich durch zwei Hauptmerkmale aus. Erstens, sie existiert nur in Form von digitalen/ virtuelle “Coins”, den sogenannten digitalen Münzen. Eine Zentralbank druckt echtes Geld, Kryptowährungen hingegen werden digital durch Spezialisten – den Minern – “hergestellt”. Mittels einer speziellen Computersoftware “schürfen” die Miner das digitale Geld. Die dabei hinterlegten digitalen Codes wechseln dauerhaft und verschlüsseln die Kryptowährungen. Das Risiko gegen Manipulation wird somit deutlich reduziert. Das tolle an der Währung ist, es kann zwischen einzelnen Personen transferiert werden, ohne, dass sich eine Bank oder staatliche Einrichtung dazwischen schalten kann. Allerdings ist die Menge der einzelnen Kryptowährungen begrenzt. Die Dokumentation von jedem erzeugten und jedem ausgegeben Coin ist in einer öffentlichen dezentralen Datenbank, der sogenannten “Blockchain” dokumentiert. Im Vergleich zu Zentralbankgeld kann weiteres Digitalgeld nicht mehr geschöpft werden, sobald die Obergrenze erreicht ist. Kryptowährungen sind daher geringer anfällig für Inflation oder Deflation im Bezug auf politischen und wirtschaftlichen Veränderungen weltweit.

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Konventionelle Währung und Kryptowährung

Mit einer Kryptowährung lassen sich jederzeit finanzielle Transaktionen durchführen, dazu benötigt es nicht einmal ein Bankkonto. Die Transaktionen sind dabei anonymisiert, somit kann keine Bank der Welt oder der Staat diese Transaktion zurückverfolgen. Zudem sind die Gebühren wirklich sehr gering. Im Endeffekt unterscheiden sich Kryptowährungen zum “echten Geld” darin, wie sie erzeugt, reguliert/ kontrolliert, aufbewahrt und transferiert werden.

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Wie wird der Wert einer Kryptowährung berechnet?

Gesamtwert aller Coins und das tägliche Handelsvolumen (Angebot & Nachfrage:

Jede neue Kryptowährung, die am Markt platziert wird, hat zunächst gar keinen Wert, sprich sie ist wertlos. Erst, wenn eine Person diese Kryptowährung kaufen möchte, also Nachfrage entsteht, dann kann sich ein Wert einstellen bzw. bilden. Somit entwickelt sich der Wert nach und nach, sodass sich ein Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage einstellt, wie bei jedem neuen Finanzinstrument auch. Wollen also viele Menschen eine bestimmte Kryptowährung kaufen, kommt es zu einem Engpass in der Verfügbarkeit der Coins, der Wert steigt demnach. (Die Nachfrage ist deutlich höher als das Angebot)

Das Handelsvolumen sagt aus, wie viele Coins an nur einem einzigen Tag den Besitzer gewechselt haben. Kryptowährungen, die sehr häufig gehandelt werden und eine hohe Marktkapitalisierung besitzen, haben in der Regel auch einen hohen Wert.

Ein hoher Gesamtwert zum Beispiel aller Bitcoins, kann zum einen bedeuten, dass 1 BTC ebenfalls einen hohen Wert hat.

Ein hoher Gesamtwert kann aber auch ebenso bedeuten, dass sich sehr viele Coins im Umlauf befinden.


Mittel zur Sicherung und Verifizierung von Transfers:

Die digitalen Währungen sichern und überprüfen Transaktionen unterschiedlich. Es werden dabei komplexe mathematische Berechnungen verwendet. Die Effizienz einer Transaktion dabei liegt auf der Zeitdauer und ihrer Angreifbarkeit. Viele Währungen verwenden zwei Systeme, “Proof of Work” (Bitcoin) oder “Proof of Stake”, eine Verwendung beider Systeme ist ebenfalls möglich. Dies ermöglicht eine sehr gute Sicherheit des Netzwerks.

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ACHTUNG!

Der Kontostand einer Kryptowährung ist meist auf einem Rechner gespeichert. Stürtzt der Computer ab und die Datensicherung von den Transaktionsdaten ist nicht durchgeführt worden, dann lässt sich der Kontostand nicht mehr nachweisen. Die Coins bzw. das Geld ist weg! Es empfiehlt sich daher große Mengen an Bitcoins entweder auf einer eigenen Hardware-Wallet zu lagern oder Anbieter wie beispielsweise Bison zu verwenden, die sich um die sichere Verwahrung kümmern!

Stand heute wird digitales Geld so gut wie gar nicht akzeptiert, nur wenige Händler machen mit. Kryptowährungen werden in der Regel nur für bestimmte Zwecke verwendet werden.

ACHTUNG!

Vielen Dank, dass du den Blogartikel “Kryptowährung versus Konventionelles Geld” bis zum Ende gelesen hast. 🙂

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Außerdem würden wir uns freuen, wenn du mal in unseren gemeinsamen Podcast “Finanzen.Parkett” reinhörst. 🙂



Bis zum nächsten Mal!

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